
Pferdefotografie Preise
Wie setzen sich meine Preise zusammen?
Die Preisgestaltung in der Pferdefotografie ist ein komplexes Thema, das von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird und sowohl für Fotografen als auch für Kunden von großem Interesse ist. Die Bandbreite der Preise in der Pferdefotografie kann beträchtlich sein, was oft Fragen aufwirft, warum manche Fotografen deutlich mehr verlangen als andere und was ein angemessener Preis für ein Pferdeshooting oder ein Coaching zur Verbesserung der fotografischen Fähigkeiten ist. Die Preisgestaltung in der Pferdefotografie wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, die weit über die reine Shootingzeit hinausgehen und die für den Kunden meist nicht sichtbar sind. Jeder dieser Aspekte spielt eine Rolle bei der Kalkulation der Kosten, die Fotografen ihren Kunden in Rechnung stellen. Um eine faire und transparente Preisgestaltung zu gewährleisten, ist es wichtig, dass sowohl Fotografen als auch Kunden diese Faktoren verstehen.
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Shootingzeit: Die Dauer des Shootings ist ein direkter Kostenfaktor. Längere Shootings erfordern mehr Zeit und Engagement des Fotografen, was sich in den Gesamtkosten niederschlägt.
Anfahrt, Autoverschleiß und Benzinkosten: Die Anreise zum Shooting-Ort verursacht Kosten durch Benzinverbrauch und Verschleiß des Fahrzeugs. Diese Kosten müssen Fotografen in ihre Preisgestaltung einbeziehen, besonders bei Shootings, die weit entfernt vom Standort des Fotografen stattfinden.
Versicherungen und Steuern: Berufshaftpflicht- und Ausrüstungsversicherungen sowie steuerliche Abgaben sind wesentliche Kostenpunkte für professionelle Fotografen. Diese laufenden Kosten müssen durch die Einnahmen gedeckt werden.
Mitgliedschaften, z.B. in der Handwerkskammer, und Beiträge zur Rente: Mitgliedschaften in beruflichen Organisationen und die Vorsorge für das Alter stellen weitere Kosten dar, die in die Preisgestaltung einfließen. Während diese Sozialabgaben bei Angestellten immer zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt werden, müssen selbstständige Fotografen diese Kosten weitestgehend alleine Tragen, wodurch mit annähernd doppelt so hohen Kosten zu rechnen ist.
Software für Buchhaltung, Bildbearbeitung und Backoffice: Die Investition in professionelle Software zur Verwaltung des Geschäfts, zur Bildbearbeitung und zur Kundenkommunikation ist für die Aufrechterhaltung eines effizienten Workflows unerlässlich. Diese Software verursacht regelmäßige Kosten.
Marketing und Social Media: Die Gewinnung neuer Kunden durch Marketing und die Präsenz in sozialen Medien sind essenziell für den Erfolg. Die hierfür aufgewendeten Ressourcen beeinflussen die Preisgestaltung der Pferdefotografie maßgehend, da sie einen hohen Zeitfaktor darstellen.
Konzepterstellung: Die Entwicklung individueller Konzepte und neuer Angebote für Kunden erfordert Kreativität und Zeit, was ebenfalls berücksichtigt werden muss.
Ausrüstung und deren Verschleiß: Die Anschaffung und Instandhaltung hochwertiger Fotoausrüstung ist eine der größten Investitionen für Fotografen. Die Abschreibung dieser Ausrüstung muss in die Preisgestaltung einbezogen werden.
Eigene Weiterbildungen: Fortlaufende Bildung ist entscheidend, um auf dem neuesten Stand der Technik und kreativen Trends zu bleiben. Die Kosten für Workshops und Kurse müssen in den Preisen berücksichtigt werden.
Arbeitszeit durch Kundenkommunikation: Die Zeit, die für Beratungsgespräche, E-Mail-Verkehr und Planung aufgewendet wird, ist ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Was für den Kunden Freizeit und Freude auf sein Fotoshooting ist, bedeutet für den Fotografen Arbeitszeit, die vergütet werden muss.
Steuerberater: Die Dienstleistungen eines Steuerberaters, der bei der Buchhaltung und Steuererklärung hilft, verursachen zusätzliche Kosten.
Durch die Berücksichtigung all dieser Faktoren können Fotografen eine eigene Preisberechnung und Preisgestaltung für ihre Pferdefotografie entwickeln, die nicht nur ihre direkten Kosten deckt, sondern ihnen auch ermöglicht, ein nachhaltiges Geschäft zu führen. Kunden sollten sich bewusst sein, dass die Preise für Pferdefotografie nicht nur die sichtbare Arbeit während des Shootings widerspiegeln, sondern auch die vielen Hintergrundaktivitäten und -kosten, die für die Erbringung professioneller Dienstleistungen erforderlich sind.
Preisgestaltung
Welche Punkte beeinflussen die Preise eines Pferdefotografen?
1
Erfahrung des Fotografens
2
Ausrüstung und dessen Instandhaltung
3
Shooting, Anfahrtszeit und Kundenkommunikation
4
kostenpflichtige Software
5
Backoffice
6
Marketing, Websitepflege, Konzepte und Angebote erstellen
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7
Steuern, Rente
8
Krankenversicherungen, Berufshaftpflicht
9
Auto, Benzinkosten, Verschleiß, Versicherungen
10
Steuerberater, Buchhaltung
11
Shooting-Accessoires wie Kleider, Kränze usw.
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eigene Weiterbildung
Warum sind einige Pferdefotografen günstiger als andere?
Preisunterschiede können auf mehrere Gründe zurückgeführt werden. Neueinsteiger in die Pferdefotografie setzen möglicherweise niedrigere Preise an, um Kunden zu gewinnen und Erfahrungen zu sammeln. Andere Fotografen arbeiten vielleicht mit weniger Aufwand in der Nachbearbeitung oder nutzen eine einfachere Ausrüstung, was ebenfalls zu günstigeren Angeboten führen kann. Zudem können manche Fotografen durch effiziente Arbeitsabläufe ihre Kosten niedriger halten und diese Einsparungen an ihre Kunden weitergeben. Leider ist er Hauptgrund aber einfach auch der, dass viele Fotografen sich weit unter wert verkaufen und mit ihrem Preisen und dem umgerechneten Stundenlohn, oft weit unter dem Mindestlohn liegen.
Wie viel sollte ein Pferdeshooting kosten?
Die Kosten für ein Pferdeshooting variieren stark je nach Umfang des Shootings, der Anzahl der finalen Bilder, der Erfahrung des Fotografen und eventuellen Zusatzleistungen wie besonderen Drucken oder Fotobüchern. Preise können von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro reichen. Ein durchschnittliches Pferdeshooting liegt oft im Bereich von 350 bis 600 Euro, abhängig von den genannten Faktoren. Sind in den Shootings mehr Bilder oder eine intensiverer und längere Shootingszeit eingeplant, sind auch vierstellige Beträge keine Seltenheit und grundsätzlich auch preislich angemessen. Es ist wichtig, dass Kunden die Angebote genau prüfen und verstehen, was die Unterschiedlichen Preise genau ausmacht.
Kosten für Coaching bei einem erfahrenen Fotografen
Das Coaching bei einem erfahrenen Pferdefotografen kann eine wertvolle Investition sein, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Die Kosten hierfür hängen von der Dauer und dem Format des Coachings (z.B. persönlich, Gruppenworkshop oder Online-Kurs) sowie der Erfahrung des Fotografen ab. Preise können von wenigen hundert Euro für einzelne Sitzungen bis hin zu mehreren tausend Euro für umfangreiche Workshops oder längerfristige Mentorenprogramme reichen. Eine solche Investition ist gleich eine Investition in die eigene Zukunft und sollte von jedem Fotografen regelmäßig in Betracht gezogen werden, unabhängig vom eigenen Kenntnisstands. Denn eine stetige Weiterbildung ist wichtig um Konkurrenzfähig zu bleiben, sich selbst weiterzuentwickeln und dem Kunden eine möglichst aktuelle und gute Qualität bieten zu können.